XY = männliches Geschlecht?

Die Formel allein taugt nicht viel, denn der kleine Unterschied sitzt im Gehirn

raum&zeit Ausgabe 3/1982

So kommentiert etwas salopp Privatdozent Dr. Klaus-Dieter Döhler, Biologe und Hormonforscher an der Medizinischen Hochschule Hannover seine Forschungsergebnisse. Seit über einem Jahr führt er dort in der Abteilung Klinische Endokrinologie seine in den USA am Brain Research Institute der Universität von Californien, Los Angeles, begonnenen Arbeiten fort. Sie führten den hochkarätigen Heisenberg-Stipendiaten schon vor Jahren zu der Entdeckung, daß hormonale Einflüsse das Gehirn im Entwicklungsstadium entweder zu einem weiblichen oder zu einem männlichen strukturieren – und damit das sexuelle und wahrscheinlich auch soziale Verhalten für das ganze Leben programmieren.

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