"Der Atem ist eine nie endende zarte Liebeswelle"

Zur Forschungsarbeit von Elisabeth Salm (1876-1924) und ihre Bedeutung für die heutige Zeit

Von Dr. Christfried Preußler, Überlingen – raum&zeit Ausgabe 90/1997

1924: In Dingelsdorf am Bodensee stirbt im Alter von 48 Jahren die in Cottbus geborene Elisabeth Salm. Während einer Wanderung in Italien war sie an Malaria erkrankt. Sie war Forscherin auf den Gebieten der Atmung, der Lautbildung, der Musik und einer naturgemäßen Lebensweise. Eine in Augsburg ansässige, dem Kneippgedanken sehr verbundene Familie hat über viele Jahre von ihrer Forschungsarbeit gelernt. Zwei Kinder dieser Familie, Lina und Max Schwarze, sind Schüler von Elisabeth Salm.
1944: Antonie Schwarze, die Mutter der beiden Kinder, erhält das Manuskript, in dem Elisabeth Salm ihre Erkenntnisse niedergelegt hat.
Nachkriegszeit: Max Schwarze, tätig als Musiker, Regisseur, später als Heilpraktiker am Bodensee, versucht immer wieder, die Forschungsarbeit von Elisabeth Salm der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Von den angeschriebenen Verlagen kommen nur Absagen.
1996: Das inzwischen über 90 jährige Geschwisterpaar, aufmerksam geworden durch einen meiner Beiträge in raum&zeit, tritt an mich heran mit der Frage, ob ich mich dafür einsetzen könne, die Arbeit von Elisabeth Salm der Nachwelt zu erhalten.

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