Richtig Holz heizen

Von A. Eisenschink – raum&zeit Ausgabe 18/1985

Um das Jahr 1960 hatte Brennholz infolge des Heizöleinsatzes als Wirtschaftsfaktor in der Bundesrepublik keine Bedeutung mehr. Bauholz und Papierholz waren gefragt. Abraumholz und Stockholz faulten in den Wäldern. Seit dem Ausbruch der ersten Energiekrise im Jahre 1972 ist Brennholz wieder ins Gespräch gekommen. Doch viele Experten äußern sich skeptisch über den angeblich geringen Wert des bundesdeutschen Brennholzaufkommens und besonders über die ökologischen Auswirkungen der Holzverbrennung, speziell in den Kleinfeuerstätten der Haushalte. Die leider oft zitierten Experten-Meinungen beruhen auf Denkfehlern und sind geeignet, die Holzindustrie und die privaten Holzheizer einzuschüchtern. Das ist falsch, denn das nur scheinbar geringe Brennholzaufkommen der Bundesrepublik kann in der Tat einen beachtlichen Beitrag zur Deckung des Heizwärmebedarfes leisten, und wenn der wertvolle Naturbrennstoff in holzgerechten Feuerungen verheilt wird, tritt infolge der schadstofffreien Abgase sogar eine erhebliche ökologische Entlastung ein.

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