Die seltsamen Methoden des Augenarztes Dr. M.

Dokumentation eines Behandlungsfehlers mit üblen Folgen

Von Ernst Ranisch, Heiligenhafen – raum&zeit Ausgabe 79/1996

Der nachstehende Fall ist mit Sicherheit kein Einzelfall. Er schildert die mutwillige Behandlung des rechten Auges des Schiffsingenieurs Ranisch durch einen Augenarzt mit bleibenden Schäden. Der Verdacht, daß bei sogenannten „Innendruckmessungen“ des Auges dem Patienten vorsätzlich Schaden zugefügt wird, um eine graue oder grüne Star-Behandlung zu provozieren, ist nach diesem Vorfall zumindest nicht von der Hand zu weisen. So etwas nachzuweisen ist jedoch fast unmöglich. Der geschädigte Schiffsingenieur hatte genug damit zu tun, den Nachweis dafür zu erbringen, daß er überhaupt geschädigt wurde. Dank seiner Zähigkeit ist ihm das innerhalb von zwei Jahren gelungen. Jetzt ermittelt die Kripo. raum&zeit wird fast täglich mit Geschichten konfrontiert, die von erbärmlichem Versagen, unerträglicher Arroganz oder übelster Kurpfuscherei handeln, immer zum Nachteil von gutgläubigen Patienten. Leider ist das heute der Alltag der orthodoxen Medizin. Wenn wir gelegentlich den einen oder anderen Fall veröffentlichen, dann nur deshalb, um den Damen und Herren dieser Medizinrichtung zu leiserem Auftreten in der Öffentlichkeit zu raten. Denn gerade aus dieser Ecke der Medizin schallt es besonders laut „Scharlatanerie“, „Schwindel“, „Betrug“ usw. wenn es um sanfte Heilweisen geht. Aber gerade sie hätten allen Grund, zu schweigen. Hier ist der Fall Ranisch.

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