Ganzheitliche Tiermedizin ist gefragter denn je

Bericht vom IVAS Kongress 1996

Von Dr. Rosina Sonnenschmidt, Oberhaslach, Frankreich – raum&zeit Ausgabe 86/1997

Die orthodoxe Tiermedizin befindet sich in ähnlich desolatem Zustand wie die orthodoxe Medizin. Auch hier hat die Pharma-Industrie die meisten Veterinäre als Medikamenten- Dealer fest im Griff. Was da in der Landwirtschaft an Antibiotika, Hormonen, Barbituraten etc. legal und illegal verspritzt wird und in welch erbärmlichen Zustand sich die Tiere in der Massenhaltung befinden, ist unbeschreiblich. Mancher Tierarzt erträgt das Elend nur noch mit sehr viel Alkohol. Aber auch in der Kleintierhaltung der privaten Haushalte gibt es sehr viel Frust. Hier ist oft die Uneinsichtigkeit der Tierhalter das Problem für die Tierärzte, die jedoch in aller Regel auch hier nur chemisch-medikamentöse Hilfestellung im Krankheitsfall anbieten. Die Körper der Haustiere werden medizinisch genauso stumpfsinnig ausschließlich über Laborwerte verwaltet wie die Körper der Menschen. Da ist es mehr als erfreulich, vom 22. Kongreß der Internationalen Veterinär-Akupunktur-Gesellschaft (International Acupuncture Society IVAS) zu erfahren, daß das Interesse an ganzheitlicher Tiermedizin auch international wächst. Rosina Sonnenschmidt hat an diesem Kongreß nicht nur teilgenommen, sondern auch ihren Surrogattest mit Hilfe der Körbler-Rute vorgestellt. (Siehe raum&zeit Nr. 78 „Vögel, die ärmsten unter den Haustieren und wie man ihnen helfen kann“). Die Tierärzte waren begeistert. Hier ihr Bericht.

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