Ist Quantentheorie gleich Äthertheorie? (III)

Thesen einer philosophischen Physik

Von Dipl. Ing. Raimund Trieschmann, Maspalomas, Gran Canaria – raum&zeit Ausgabe 91/1998

Der Autor versucht, wieder eine Brücke zwischen Geistes- und Naturwissenschaften zu schlagen. Ein äußerst verdienstvoller Versuch angesichts der Pervertierungen der Naturwissenschaften wie wir sie zur Zeit u. a. in der Gen- und der Atom-Technik erleben. Anders als die zeitgenössische Naturwissenschaft, die vor allem durch Zerstörung der Materie Leben zu erklären versucht, bemüht sich Trieschmann, den Aufbau der Materie zu begreifen, der für ihn vor allem durch Bewegung und Energie entsteht. Dabei geht er davon aus, daß zu Beginn der Evolution Energien aus dem Zeitlosen in das Zeitendliche, aus dem Jenseits in das Diesseits flossen. Damit strebt er eine ganzheitliche Naturwissenschaft an, wie sie bis vor 150 Jahren noch denk- und diskutierbar war. Eine Naturwissenschaft, die davon ausgeht, daß es Kräfte und Energien (auch geistiger Art) gibt, die sich menschlichem Meß- und sonstigem Erfassungsvermögen entziehen, die man sich aber gedanklich trotzdem vorstellen und logisch begründen kann. Erst wenn der Geist wieder Einzug in die Naturwissenschaft gefunden hat, wird der Spuk dieser menschenverachtenden, zerstörerischen Wissenschaft vorbei sein, den wir zur Zeit erleben. Trieschmanns Thesen einer philosophischen Physik sind deshalb auch ein Schritt in eine bessere Zukunft.

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