Das Geheimnis der Pyramiden heißt Global Scaling

Orte der Maßstäbe

Von Dr. rer. nat. Hartmut Müller, Erfurt – raum&zeit Ausgabe 107/2000

Die Pyramiden von Giseh sind nicht nur Gegenstand jahrhundertelanger archäologischer und kulturhistorischer Forschungen, sondern werden immer wieder mit Phantastereien und kommerziell motivierten Thesen umgeben, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Die von Dr. Müller vertretene Hypothese basiert auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, allerdings nicht aus dem Bereich der Archäologie, sondern der Physik. Es geht dabei weniger um Vermutungen als um eine Tatsache: Die Geometrie sowohl der großen ägyptischen Pyramiden als auch der Pyramidenstadt in Mexiko, ihre Größenverhältnisse und Maße entsprechen mit beeindruckender Genauigkeit einem Naturgesetz, das erst 1982 entdeckt wurde. Die ausdrückliche Besonderheit des Faktums besteht darin, dass es heute in der Welt keine weiteren Bauwerke gibt, deren Konstruktion auf die Kenntnis dieses Naturgesetzes schließen lässt. Die in diesem Beitrag dargestellten Zusammenhänge verstehen sich als Denkanstöße, die zu weiteren archäologischen Forschungen anregen sollen.

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