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Fieber und die Volksmedizin

Von Ernst-Albert Meyer, Hessisch Oldendorf – raum&zeit Ausgabe 183/2013

Von der Antike bis in die frühe Neuzeit gab es keine flächendeckende medizinische Versorgung. Die wenigen studierten Ärzte lebten in den Städten und an den Höfen des Adels. So war die Landbevölkerung auf umherziehende Heiler angewiesen, die aber auch nicht immer zur Verfügung standen. Deshalb entwickelte sich für die Selbstmedikation schon frühzeitig eine umfangreiche Volksmedizin. Sie kurierte mit pflanzlichen, magischen, manchmal auch Ekel erregenden Mitteln, immer aber mit ihrem stärksten Heilmittel: dem Glauben!

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