Jugoslawien: Kam mit dem Krieg die Verseuchung durch Radioaktivität?

USA verwendet schon seit Jahren Uran-Munition – Atomindustrie entsorgt Uran-Müll auf den Schlachtfeldern

raum&zeit Ausgabe 103/2000

Was bisher unter der Decke gehalten wurde, kommt jetzt immer mehr zu Vorschein: Die Amerikaner verwenden schon seit Jahren Geschosse, die mit Uran ummantelt sind. Das hat aus der Sicht der Anwender gleich zwei Vorteile: Erstens verleiht Uran wegen seiner Materie-Dichte, die 1,6 mal stärker ist als Blei, den Geschossen eine stärkere Durchschlagskraft und zweitens wird dabei das sogenannte abgereicherte Uran, das für die Uran-Munition verwendet wird, auf den Schlachtfeldern „entsorgt“. Abgereichertes Uran ist ein Abfallprodukt der Brennelemente-Herstellung. Sowohl abgereichertes wie auch angereichertes Uran sind weniger radioaktiv als Natururan. Aber bereits nach wenigen Monaten, nach dem Abtrennen von U 235, das für die Atomkraftwerke gebraucht wird, verdopplen sich die radioaktiven Werte von Uran 238 durch weitere radioaktive Zerfallsprodukte. Der Begriff „abgereichert“ ist eine der vielen beschönigenden Wortschöpfungen der Atomlobby und sprachlich genauso krank wie die Atomtechnik selbst. Die nachstehenden zuverlässigen Informationen stammen aus dem Info-Dienst „Strahlentelex“ mit dessen freundlicher Genehmigung wir den nachstehenden Text veröffentlichen.

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