Wie uns die Pharma-Industrie zwangsjodiert

Oder wie kommt Jod ins Pausenbrot?

Von Richard Fuchs, Düsseldorf – raum&zeit Ausgabe 112/2001

Dass die meisten Bundesanstalten nichts anderes sind als höchst einflussreiche Verkaufsförderer von privaten Industrieunternehmen dürfte raum&zeit-Leser/innen bereits bekannt sein. Das Bundesamt für Strahlenschutz fördert in Wirklichkeit AKWs und die Mobilfunkindustrie, die Bundesbehörde für Arzneimittel fördert die Pharma-Industrie und die Bundesforschungsanstalt für Ernährung fördert bedenken- und skrupellos die Gentechnik und damit wieder die Pharma-Konzerne. Ein besonders dreistes Beispiel für direkte Verkaufsförderung für Industrie-Konzernen durch Bundesbehörden deckte jetzt Richard Fuchs auf. Nicht immer gelingt der Nachweis so lückenlos wie am Beispiel Zwangsjodierung, die seit Jahren ohne Rücksicht auf unser aller Gesundheit durchgeführt wird. Auftraggeber für die Zwangsjodierung sind die Atom- und Pharma-Industrie. Richard Fuchs stieß durch Zufall auf die brisanten Zusammenhänge.

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