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Ferngesteuerte Kinder

Psychopillen werden zu leichtfertig verschrieben

Von Angelika Fischer, Wolfratshausen – raum&zeit Ausgabe 159/2009

Psychopharmaka dringen in das Innerste des Menschen vor und beeinflussen sein Denken, Fühlen und Wahrnehmen sowie seine organischen und motorischen Steuerprozesse. Sie wirken symptomatisch, haben verheerende Nebenwirkungen und provozieren nicht selten neue psychische Symptome. Schon bei Erwachsenen ist umstritten, ob und wann sie wirklich benötigt werden. Umso kritischer ist die Situation bei Kindern und Jugendlichen, deren Gehirn und Persönlichkeit sich noch in sensibler Entwicklung befinden. Dennoch nehmen auch sie immer mehr dieser Substanzen ein.

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