Pillen machen meistens nur die Pharma-Multis gesund

Von unnützen und krankmachenden Medikamenten am Beispiel der Bayer-Pharma-Politik

Von Hubert Ostendorf, Düsseldorf – raum&zeit Ausgabe 102/1999

Im Laufe der Diskussion um die Gesundheitsreform ist immer wieder von Medikamenten die Rede, die dann „nicht mehr verschrieben werden“ können oder „auf die der Patient dann verzichten“ muss und ohne die „eine notwendige Versorgung der Kranken nicht mehr gewährleistet ist“ usw. Da gewinnt man den Eindruck, als sei das medizinische Versorgungssystem höchst gefährdet und damit das Sterben von tausenden von Patienten vorprogrammiert, wenn nicht mehr genügend Pillen verschrieben werden können. Dieser Eindruck wird vor allem von der Pharma-Lobby in der Öffentlichkeit erzeugt, denn sie profitiert von unserem Gesundheitssystem am meisten. Daß die Pillen oft unnütz oder gar krankmachend sind, wird dabei ebenso verschwiegen, wie die Härte und Rücksichtslosigkeit, mit der die Pharma-Industrie ihre Interessen gegen Staat und Gesellschaft durchsetzt. Um wieviel wichtiger dabei der Profit ist als die körperliche Unversehrtheit von Menschen und Tieren, davon handelt dieser Beitrag.

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