Die Neue Homöopathie (XVI): Psychosomatik und Placeboeffekt

Von Erich Körbler, Wien – raum&zeit Ausgabe 66/1993

Wenn Schulmediziner keine Diagnose stellen können, weil sie wirklich nicht wissen, was dem Patienten fehlt, dann sagen sie nicht: "Tut mir leid, es ist mir nicht möglich, festzustellen, worin die Ursache Ihrer Symptome liegt", sondern sie sagen und schreiben "psychosomatische Störung". Das bedeutet für sie in der Regel, der Patient ist eigentlich gar nicht krank, er tut nur so, denn "organisch" fehlt ihm nichts, also kann er auch nicht krank sein. Was wirklich hinter der Psychosomatik steckt, mit der viele praktische Ärzte so oberflächlich hantieren, und wie ein Placebo-Effekt tatsächlich funktioniert, über den sich viele Kliniker fast totlachen, darüber schreibt Erich Körbler diesmal.

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