20 Jahre Baubiologie und nichts dazu gelernt

Von Walter R. G. Kumpe, Palm Beach, Florida, USA – raum&zeit Ausgabe 66/1993

Der Autor entwickelte vor 20 Jahren ein Konzept, wie man umbauten Raum schafft, in dem – trotz Umweltbelastung – der Mensch so natürlich wie möglich leben könne. Er prägte dafür den Begriff Baubiologie. Konzept und Begriff wurden von Dr. Schneider, Neubeuren, imitiert. Nach 20 Jahren hauptsächlich Schneiderscher Baubiologie in Deutschland zieht sozusagen das Original, Kumpe, Bilanz. Sie fällt ziemlich düster aus. Denn fast alles, worauf es bei der Baubiologie eigentlich angekommen wäre, ist unterlassen worden. Am schlimmsten aber haben die Baubiologen auf dem Gebiet der Strahlung versagt. Mit ihren groben Meßinstrumenten erfassen sie bestenfalls die Oberwellen, die eigentlichen, der Zellenenergie der Menschen schadenden, Strahlungen erfassen sie gar nicht. Sie leugnen sogar nach wie vor deren Existenz. Eine gefährliche Hightech-Entwicklung, die heute schon in der Lage ist, die Menschen zu manipulieren, ist an ihnen vorbeigegangen. Sie wollen sie nicht wahrhaben. Mit Mühe und Not haben sie verstanden, daß es Elektrosmog gibt, seine wirklichen Gefahren unterschätzen sie nach wie vor. Es wird höchste Zeit, sich mit dem oberflächlichen Wirken der Baubiologie nach Schneider-Art auseinanderzusetzen.

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